Haengeun Ha (Seoul)

Ich zeichne den Prototypen einer Figur mit Spitznamen wie „Das alte Kind“ oder „Der Grenzreiter“. Neugeborene und Alte stehen an entscheidenden Grenzen. Die Grenze trennt sie von einer unbekannten Welt. Das unbekannte Gebiet ist eine Welt, in der unsichtbare Kräfte walten, die sich meiner Wahrnehmung entziehen. Es ist ein mysteriöser, geheimnisvoller Bereich des Lebens und ein Ort, der Neugierde in mir weckt.

Ich portraitiere Grenzmenschen um eigene

Grenzerfahrungen zu machen.

Kunst ist mein Weg, eigene Antworten zu finden. Ich suche nach Antworten auf Fragen meiner Lebensrealität und der mich umgebenen Wirklichkeit. So wenig wie ich die Welt in ihre Einzelteile zerlegen und diese verstehen und  unterscheiden kann, so unmöglich ist es für mich, nur aus der Erfahrung meiner Wirklichkeit die ganze Welt zu erfassen. So wenig wie ich die Welt in ihre Einzelteile zerlegen und diese verstehen und  unterscheiden kann, so unmöglich ist es für mich, nur aus der Erfahrung meiner Wirklichkeit die ganze Welt zu erfassen.

Doch ich beobachte die Welt und male durch meine Erfahrung der Wirklichkeit in Metaphern, die auf dieser Wirklichkeit basieren. Stärker als das Sichtbare interessiert mich das Unsichtbare, das ich mit Mitteln der Vernunft und Interpretation zu erforschen suche.

 

Auf diese Weise wird das Rätsel des Unbekannten zwar nicht gelöst, aber ich habe Hoffnung: wenn die Blumen spriessen, werde ich möglicherweise mehr verstehen.

(Ha Haengeun im Gespräch mit aks)

 

 

In When It Flowers, We Will See schwingen Hoffnung und Humor, Sinnsuche und Aufrichtigkeit, der Anspruch, dem Leben die Kunst gleichzusetzen und beides als Ausdruck einer Wahrhaftigkeit verstanden zu wissen, mit.

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